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IATF 16949 - Das kommt auf die Automobilindustrie zu

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Mit der 16949 kommt eine neue Form des Qualitätsmanagements auf die Automobilindustrie zu. Ihren Einstieg feierte sie bereits letzten Jahres im Oktober. Abgelöst wird durch den neuen Standard die alte ISO/TS 16949. Seit Oktober diesen Jahres sind Audits nur noch auf Grundlage der neuen Norm möglich. Die älteren Zertifikate verlieren ab dem 14.09.2018 ihre Gültigkeit. 

Das hauptsächliche Ziel der neuen Norm ist die Erhöhung der allgemeinen Kundenzufriedenheit. Damit wird versucht die Fehler und Risiken im Produktionsprozess zu meiden. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Qualität von Systemen und Prozessen. Grundsätzlich empfiehlt es sich für Zulieferer und Automobilhersteller sich frühzeitig mit der neuen Norm zu befassen, um entsprechende Veränderungen für die Umstellung einzuplanen.   

Für Audits muss mehr Zeit eingeplant werden

Unternehmen in der Automobilindustrie können den Umstieg bereits in einem Überwachungsaudit durchführen lassen. Die International Automotive Task Force, auch ITAF genannt, wies bereits bei einem Wechsel der Norm auf eine Verlängerung der Auditzeit an. Dies betreffe jedoch nur das Jahr, in dem umgestellt wird. Daneben sollte ein halber Tag für die Prüfung der Dokumente eingeplant werden.   

Achtung auf inhaltliche Änderungen

Die neue ITAF Norm passt sich somit der ISO 9001 an, welche als internationale Norm für das Qualitätsmanagement gilt. Bei der neuen Norm verhält es sich ähnlich wie bei der ISO 9001:2015. Die Automobilindustrie setzt bei beiden Normen den Fokus auf die Zufriedenheit der Kunden. Demzufolge wird versucht die Fehler in der Produktion, beziehungsweise in der Lieferkette zu reduzieren, damit das Vorhaben gelingt.   

Aus diesem Grund werden die Maßnahmen zur Vorbeuge mehr ins Auge genommen als zuvor. Die Sicherheit wird in verschiedenen Bereichen und Prozessen erhöht.   

Regeln für die Zertifizierung werden geändert

Seit April 2017 haben die Unternehmen wieder die Möglichkeit ihre erweiterten Standorte zusammen mit dem Produktionsstandort überprüfen zu können. Vor einiger Zeit war dies noch nicht möglich, so dass für jeden Standort ein zusätzliches Audit umgesetzt werden musste. 

Um sich des Verfahrens zu bedienen, müssen die Unternehmen gewisse Anforderungen erfüllen. Die anderen Standorte sollen sich in angenehmer Nähe des eigentlichen Produktionsstandortes befinden.   

Interne Berater werden nicht mehr zugelassen

Durch die neue Norm IATF 16949 dürfen an dem Prüfungsverfahren, laut neuer Regelungen, wie sie auch bei der QMH Consulting GmbH angewandt werden, keine internen Berater des Unternehmens zur Hilfe herangezogen werden. Weder aktiv noch passiv ist es erlaubt. Des Weiteren haben sich die Anforderungen für Prozessdokumentationen geändert. Infolgedessen entsteht ein zusätzlicher Aufwand für das Unternehmen.   

Wegen der vielen und neuen Anforderungen ist es für die Unternehmen ratsam sich so früh wie möglich auf die Umstellung der neuen Norm vorzubereiten. Sofern Unternehmen bereits über die ISO/TS 16949 verfügen, kann mithilfe eines Übergangsaudits das Upgrade auf die neue Norm vollzogen werden. Die neue Norm ist vor allem empfehlenswert für Unternehmen, die viel Wert auf die Zufriedenheit ihrer Kunden legen.


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